Es reicht gerade noch vor Sonnenuntergang, den tiefen Einschnitt der Wadi Mujib Schlucht auf dem Kingshighway zu bestaunen.

Der arabische Volksheld Saladin hat die Kreuzfahrerburg Karak 1183 dem brutalen Burgherrn Renauld de Chatillon nach längerer Belagerung entrissen. Letzterer hatte angeblich die unrühmliche Angewohnheit, lästige Gefangene von der 450m hohen Burgmauer in den Abgrund werfen zu lassen. Die Burg ist sehr gut erhalten und lädt zum entdecken ein.

Im Dana Naturreservat vertreten wir uns die Füsse und steigen die steile anfangs-Strasse-schliesslich-Weglein in den Talboden hinunter – und wieder hinauf.

Nebst Karak besuchen wir auch Shobak, die älteste der verbliebenen Kreuzfahrerburgen Jordaniens. Das eindrücklichste an der gesamten Anlage sind die drei unterirdischen Stollen: der Schatzstollen, der sich mehrmals windet bis er schliesslich im Innern des Felsens einen kleinen Raum preisgibt; der Fluchttunnel, der einen unerkannt von der Burg via Ausgang im gegenüberliegenden Hügel entkommen liess, leider aber verschüttet und somit nicht mehr zugänglich ist; und schliesslich der Schacht, welcher zu einem 375 steile Treppenstufen tiefer liegenden Flüsschen führt und den Burgbewohnern u.a. 18 Monate lang ermöglichte, Saladins Belagerung Stand zu halten – bis ihnen das Essen ausging.

Unser Burgführer mit zwei Schönheiten im Arm im 375 Treppen tiefen Wasserzugangsschacht.
Unser kreativer Burgführer demonstriert an SusAdi, was im Gerichtssaal auch noch vollstreckt wurde.




























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