Die ersten von vielen Kilometer im Ausland. Italien. Wobei so extrem italienisch tönt es hier noch nicht. Im Südtirol spricht man so eine Art Deutsch. Mehr dazu weiter unten.
Nach dem Müstair kommen wir ins sogenannten Winschgau, das sich vor allem durch EINS auszeichnet: Äpfel. Viele Äpfel. Daneben gibt es auch noch Äpfel sowie weitere Äpfel und noch einmal Äpfel soweit das Auge reicht.
Weiter ging’s über das sehr schöne Merano und das wenigstens auf der Umfahrungsstrasse industrielle Bolzano Richtung österreichische Grenze. Landschaftlich bemerkenswert ist leider vor allem die Brenner-Autobahn, die das ursprünglich recht schöne Tal akustisch und optisch völlig dominiert und sogar in der Nacht mit ihrem Smog die Sterne verdeckt.
Das österreichische Tirol ist so idyllisch und traditionell, dass Heidi auf der Flucht vor der schon erwähnten Schickeria im Graubünden, ohne Zweifel dort Asyl erhalten würde. Wenn, ja wenn, dort nicht ein gewisser Haider wirken würde. So wird das mit dem Asyl wohl nichts. Etwas weniger idyllisch klingt im übrigen die dortige Sprache. Wir standen kurz davor das Züridüütsch zu rehabilitieren und das will etwas heissen. In Villach haben wir auch noch einmal einen Nachmittag in unsere Kamera investiert. Dazu kommt dann aber einmal ein eigener Eintrag. Stay tuned.
Am Montag 1. September 08 haben wir bei den Laghi di Fusine eine schöne Wanderung in den an Slowenien angrenzenden Alpen unternommen. Der einsetzende Regen schuf eine richtige Märchenwald-Stimmung und anschliessend verwöhnte uns der Sidi mit einer warmen Dusche. Was will man mehr?






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